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Ein Jahresendpost in zwei Teilen: Nach vorne.

Nach meinem schwärmerischen Rückblick auf das Jahr 2015 soll sich an diesem 1. Januar 2016 ein Vorausblick anschließen. Ein Jahr wie 2015 hat es verdient, dass ich es nicht beinahe unbemerkt ins Jahr 2016 hinübergleiten lasse und all das Wunderbare un-festgehalten im Sand versickert. Dass ich innehalte und mir ein paar Gedanken mache. Wie soll das nächste Jahr werden? Was will ich erreichen? Was sind meine Ziele? Die vielzitierten, oft in ironischem oder belustigtem Tonfall angesprochenen oder gar verspotteten sogenannten „guten Vorsätze“ sozusagen.

Natürlich reihen sich auf dieser Liste auch vergleichsweise kleine Dinge aneinander, private Mini-Ziele, Bücher, die ich lesen will, wie selbstverständlich flankiert von üblichen Verdächtigen wie „auf die Ernährung achten“ etc. (Erstaunlicherweise haben sehr viele Punkte mit dem Einrichten unserer Wohnung zu tun. Zum Beispiel meinen Schreibtischbereich neu gestalten. Den alten Lieblingssessel aufstellen. Endlich einen Couchtisch besorgen und diese Pallettenregale basteln. Neue Vogelspielplätze aufhängen.)

Aber es gibt noch eine andere Liste, eine kleine Liste an großen Dingen, die ich mir ganz fest und ganz ernsthaft vorgenommen habe und die ich heute und hiermit mit euch teilen möchte. Zu einem Teil ganz einfach aus dem profanen Grund, warum man auch möglichst vielen Leuten im Voraus von dem anstehenden Friseurtermin erzählt – damit man keinen Rückzieher macht. Damit man es durchzieht.

Meinen Roman beenden.
Ich bin eine Perfektionistin, die sich lieber mit dem Ausfeilen einzelner Sätze aufhält, der Suche nach dem perfekten Wort für die perfekte Stelle, als mit dem tatsächlichen Weiterschreiben. Hänge ich an einer Szene fest, dann habe ich viel zu große Angst davor, ihr nicht gerecht zu werden. Und das hindert mich daran, einfach über die schwierige Stelle hinwegzuschreiben, mit der Aussicht, sie später immer noch bis zur gefühlten Perfektion überarbeiten zu können. Noch dazu tue ich mich mit dem Plotten etwas schwer, weswegen ich zu oft an Szenen hängenbleibe. All das sind Gründe, warum ich an diesem meinen Herzensprojekt seit vielen, vielen Jahren arbeite und kein Ende in Sicht ist. 2016 soll das anders werden. 2016 soll endlich zumindest einmal die Rohfassung des Manuskripts fertig werden. Ich weiß, dafür werde ich viel plotten müssen. Ich werde viel Disziplin aufbringen und mir mehr als einmal in den Allerwertesten treten müssen. Ich werde meine Comfort Zone verlassen müssen. Aber es wird sich lohnen, da bin ich mir sicher.
Helfen wird mir dabei die Schreibnacht – mit der großartigen Challenge #WriYoBo, Write Your Book. Das bedeutet im ganz Groben: jeden Tag schreiben. Gut, heute habe ich damit schon mal versagt. Aber fangen wir doch morgen damit an …

Mich selbstständig machen.
Ja, genau, ihr habt richtig gelesen. Nicht nur ein bisschen nebenbei, sondern so richtig mit Finanzamt, Steuerberater, Buchhaltung und so. Was es werden soll? Lektorat und Korrektorat (und zwar eines, das jeder Duden-Prüfung standhält). Seid gespannt, ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Diesen Blog am Leben halten, ihm richtiges Leben einhauchen.
Ja, der Blog gehört zu den Dingen, für die ich mir in 2015 mehr vorgenommen als am Ende tatsächlich geschafft habe. Es sind mit dem heutigen erst vier Beiträge und die sind zum großen Teil eher Tagebucheinträge als wirklich die Bloginhalte, die ich im Sinn habe. Aber 2016 ist noch jung (Allgemeinplätze am ersten Januar? Kann ich.) und mein Notizbuch voller Pläne und Ideen. Rezensionen, mein Fortschitt im #WriYoBo, Schreib-Gedanken und Bücher-Erlebnisse und vieles mehr.

Es gibt also viel zu tun und viel anzupacken. Und soll ich euch was sagen? Ich freue mich darauf!

Euch allen wünsche ich ein wunderbares Jahr 2016, das euch alles bringt, was ihr euch von diesem Jahr erhofft – und manchmal auch die eine oder andere Überraschung in die richtige Richtung.

2 Kommentare

  • LiehsaH

    Liebe Lily,

    das klingt wirklich nach großen Plänen. Ich hoffe, es wird alles so laufen, wie du es dir wünschst!
    Das mit dem Roman schaffen wir schon. Ich mache nämlich bei WriYoBo mit. 😉
    Ich bin gespannt, wie du dir deine Selbstständigkeit aufbauen möchtest – und den Blog natürlich auch! Viel Erfolg dabei.

    Liebe Grüße von einer ASP-verrückten
    Lisa

    • lily

      Liebe Lisa,

      vielen Dank für deine aufmunternden Worte! 🙂 Dann mal auf in eine erfolgreiches WriYoBo-Jahr!
      Über alles Weitere halte ich euch natürlich ebenfalls auf dem Laufenden.

      Und: Ooooohh, noch eine ASP-Verrückte! *Herzchen-in-den-Augen*
      Liebe Grüße

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